Mit „Türkei“ getaggte auf Blog von Alexander Grundner-Culemann:

"Mir geht's schlecht."
"Wer sagt, daß es Ihnen gut gehen muß?"


"Mut ist ein Mangel an Phantasie."


" 's ist nicht das Schlimmste,
Solang' man sagen kann: »Dies ist das Schlimmste.«"
Shakespeare, König Lear, nach einer Übersetzung von

v. Baudissin; dieser Satz war ein Mot von Horst Siebert




  


Bild: www.wikipedia.de


Aus I Ging, übersetzt von Richard Wilhelm:

29. Kan: Das Abgründige, das Wasser

oben Kan, das Abgründige, das Wasser

unten Kan, das Abgründige, das Wasser

Das Zeichen besteht aus der Wiederholung des Zeichens Kan. Es ist eines der acht Doppelzeichen. Das Zeichen Kan bedeutet das Hineinstürzen. Ein Yangstrich ist zwischen zwei Yinstriche hineingestürzt und wird von ihnen eingeschlossen wie das Wasser in einer Talschlucht.

[...]

Das wiederholte Abgründige.

Wenn du wahrhaftig bist, so hast du im Herzen Gelingen, und was du tust, hat Erfolg.

Durch die Wiederholung der Gefahr gewöhnt man sich daran. Das Wasser gibt das Beispiel für das rechte Verhalten in solchen Zuständen. Es fließt immer weiter und füllt alle Stellen, durch die es fließt, eben nur aus, es scheut vor keiner gefährlichen Stelle, vor keinem Sturz zurück und verliert durch nichts seine wesentliche eigne Art. Es bleibt sich in allen Verhältnissen selber treu. So bewirkt die Wahrhaftigkeit in schwierigen Verhältnissen, daß man innerlich im Herzen die Lage durchdringt. Und wenn man einer Situation erst innerlich Herr geworden ist, so wird es ganz von selbst gelingen, daß die äußeren Handlungen von Erfolg begleitet sind. Es handelt sich in der Gefahr um Gründlichkeit, die alles, was zu tun ist, auch wirklich erledigt, und um Vorwärtsschreiten, damit man nicht in der Gefahr verweilend darin umkommt.


Das erinnert mich an das Zauberspiel Allem Kallem (z.B. in: An den Nachtfeuern der Karawan-Serail von Elsa Sophia von Kamphoefener). Es kann eine Anregung sein, wie man das Allem Kallem richtig spielt.

Türkei und EU

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Hans-Dietrich Genscher:

"Die Abgeordneten, die jetzt gewählt werden, werden über die Mitgliedschaft der Türkei nicht zu entscheiden haben. Möglicherweise noch nicht einmal ihre Nachfolger."

Genscher fügte hinzu:

"Hier wird ein Thema zum Wahlkampfthema gemacht, das man besser - angesichts der politischen, ökonomischen und strategischen Bedeutung der Türkei - nicht in dieser Weise mißbrauchen sollte."
http://www.welt.de

Das sehe ich auch so. Ich nehme an, daß es seit dem Helsinki-Gipfel im Dezember 1999 überhaupt nichts mehr zu entscheiden gibt, nachdem die Amerikaner vom März bis zum Juni die Hausaufgaben der Europäer gemacht hatten im Kosovo-Krieg.

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