Mit „Deutsches Wörterbuch“ getaggte auf Blog von Alexander Grundner-Culemann:

"toll" und "sehr"

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Mir fällt auf, daß die heute als verstärkend benutzten Worte toll und sehr ursprünglich eine Bedeutung hatten, die zum Pathologischen gehört:



  • sehr kommt von mittelhochdeutsch sêr, althochdeutsch sero und stand damals für wund, schmerzlich, peinvoll. So wird es heute noch im englischen sero gebraucht.
  • toll bedeutete des oder wie des Verstandes beraubt.
Im „Misthaufen Internet" (Joseph Weizenbaum) finden sich immer wieder Edelsteine. Zum Beispiel:


Was allerdings der Bachmann-Verlag zusammengetragen hat an

ist ein veritabler Preziosenmarkt, um im Bild zu bleiben. Und umwerfend ist, wie die Leute von leo das Deutsch-Chinesiche Wörterbuch geschrieben haben. Zum Beispiel das Wort


samt Aussprache und Pinselführung zum Schriftzeichen. Ethymologie der Englischen Sprache schenkt einem

  
Biologie: Es gibt


Und ich finde, was ich gedruckt auch in der Bibliothek stehen habe:

Geodäsie:

Für David F. Heimhofer ist bei der Frage, in Produkte welcher Unternehmen investiert werden könnte, der Eindruck von den Führungskräften bestimmend (NZZ Nr. 195/03, p. 9): "Der Stallgeruch ist matchentscheidend."

Der Satz stellt als wichtig etwas Gemeinschaftsbezogenes dar, das wir nur mit dem Körper wahrnehmen können, mit dem Sonnengeflecht. Er spielt auf Pferde an, sensible Herdentiere.

Desgleichen das Wort Stil:  nach Grimm, Deutsches Wörterbuch, Band 18, in speciellerer anwendung auf art und form des verkehrs der menschen untereinander. in frühester bezeugung wohl noch von frz. stile, style her. Auch hier ist das Soziale Angelpunkt der Beschreibung eines Mitmenschen.

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