Datenschutz: März 2008 Archive

Einige werden den ehemaligen Gouverneur des Staates New York, Eliot Spitzer, nicht ins Herz geschlossen haben. Wenn aber das wahr ist, was ich gewöhnlich gut informierten Quellen entnehme, daß nämlich Spitzers Banken verdächtige Bewegungen auf seinen Konten an die Behörden meldeten, dann fragt sich: Vorschriften verlangen seit dem 11. September 2001, daß die Banken im Falle allein undurchsichtiger Zahlungen, etwa an Strohfirmen, Alarm schlagen? Heimlich? Hinter dem Rücken des Kunden?

Die Attentäter hatten die abendländische Kultur treffen wollen und hätten mehr erreicht, als sie hatten ahnen können: Wir bespitzelten uns jetzt gegenseitig.

Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) wird ihre Rechenanlage, auf der die über diese Genossenschaft der Banken abgewickelten internationalen Überweisungen sicherheitshalber "gespiegelt" werden, aus den Vereinigten Staaten abziehen. Mit dem Knüppel der Strafandrohung hatten offenbar CIA und das Schatzamt dort Daten herausverlangt. Neue Geräte werden jetzt in Europa aufgestellt. Hier habe man ein anderes Datenschutzbewußtsein.

Stimmt.

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