April 2010 Archive

Nichts stört beim Arbeiten mit dem guten alten Editor vim mehr als ungewünschtes Einmischen der Maus ins Geschehen. Ich schreibe mit vi, und bei modernen Betriebssystemen wird anscheinend der Maus erlaubt, wie ein nervöser Kanarienvogel immer wieder einen Klick abzusondern. Wenn der Zeiger dann auf der Editoroberfläche steht, schreibt man dort weiter, wo die Maus gerade ihr Kleckslein gelassen hat, und merkt das vielleicht erst dann, wenn man schon mehrere Zeilen weiter ist.Auf die Dauer ist das außerordentlich lästig.

Die Lösung fand ich nach einigem Probieren:

Man trägt in die _vimrc die Bemerkung

set mouse=h
ein. Dann wird die Maus nur noch im Hilfemenue aktiviert. Und läßt einen sonst in Ruhe.

Allerdings darf man diese Zeile erst nach diversen Präliminarien eintragen, die in der _vimrc enthalten sind, also eher zum Schluß. Anscheinend muß der Rechner erst verstehen

behave mswin
bevor er an die Maus gehen kann.

Sicherheitshalber habe ich drei Zeilen daraus gemacht:

if has('mouse')
    set mouse=h
endif

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